
Oftmals geschieht Lernen unter Druck.
Druck hindert den Spaß an Lernen, denn wenn man eine gewisse Leistung oder Benotung braucht oder sie von einem erwartet wird, erzeugt das Stress, manchmal sogar Angst. Wer unter Angst lernt, lernt die Angst gleich mit, daher haben viele Schüler*innen eine Abneigung gegen das Lernen und "Lernen" ist für sie kein positiv besetzter Begriff.
Die meisten Schulen geben (leider) vor, wann man was lernen muss. Gerade deshalb ist es wichtig, das Lernen so angenehm wie möglich zu gestalten.
Lerntipps für die Prüfungs- und Schularbeitsphasen
- 1. Lerne mit Plan
Erstelle frühzeitig einen Lernplan: Was lernst du wann? Plane auch Pausen ein und Dinge, auf die du dich freust, denn je genauer und abwechslungsreicher dein Plan, desto eher hältst du ihn ein.
- 2. Lerne mit Bildern
Verknüpfe Lerninhalte mit Bildern, Körperteilen oder Gegenständen im Raum. Oder nutze eine „Gedanken-Spaziergang“-Methode: Lege die Infos an Orten ab (z. B. Haustür, Spielplatz). Auch Bewegungen helfen: Sag ein Wort und mache eine passende Bewegung – das stärkt dein Gedächtnis.
- 3. Pausen machen
Gönn dir Erholung – schon vor dem Lernen. Höre Musik oder entspanne kurz und mache dann Lernblöcke von 1–2 Stunden mit regelmäßigen Pausen. Wichtig ist: Lieber frühzeitig Pause machen, als unkonzentriert weiter zu lernen.
- 4. Belohn dich
Motiviere dich mit kleinen Belohnungen, wie beispielsweise „Nach fünf Seiten darf ich meine Freundin anrufen“ oder „Nach einer Stunde Lernen gibt’s 30 Minuten Handyzeit“.
- 5. Wissen weitergeben
Erkläre anderen, wie z.B. deinen Mitschüler*innen oder deiner Familie, was du gelernt hast. Das hilft nicht nur ihnen, sondern festigt auch dein eigenes Wissen.
- 6. Gemeinsam lernen
Lernen mit Freund*innen kann motivieren und erstellt gemeinsam einen Zeitplan mit Lernphasen, Pausen und Zeiten zum gegenseitigen Abfragen. Denn so bleibt ihr konzentriert und habt Abwechslung.
- 7. Nutze die Schulzeit
Wer im Unterricht aufmerksam ist, spart Zeit zu Hause. Du bist sowieso da – also hör zu, denk mit und frag nach und reduziere deine Lernzeit die du später aufbringen musst.
Prüfungsangst, Interesse und Lernen
Wahrscheinlich kommt es auch darauf an, ob du etwas lernen willst oder musst. Es ist ganz normal, dass du dir Themen für die du dich interessierst auch leichter merkst.
Außerdem gibt es andere Faktoren, die das Lernen oder auch die Prüfungssituation erschweren. Manche Menschen haben beispielsweise Prüfungsangst, die sich ganz unterschiedlich zeigen kann.
Wenn du mehr Infos zum Thema möchtest, lies unsere Artikel zu Nachprüfungen und Prüfungsangst.




