
Beschreibung
In dieser Fortbildung geht es um praktische Methoden und Ansätze zur Prävention von geschlechtsspezifischer Gewalt. Dabei legen wir einen besonderen Fokus auf die Auseinandersetzung mit Geschlecht und Ehre. „Starke Beziehungen“ stehen im Mittelpunkt: Welche Beziehungen sind – aus Sicht der Jugendlichen – wichtig? Was macht diese zu starken Beziehungen? Wie können Jugendliche für ihre lebensweltlichen Beziehungen gestärkt werden? Welche Bedeutungen hat Ehre für Jugendliche in der Beziehungsgestaltung? Wie spielen Vorstellungen zu Geschlecht eine Rolle?
Wir beschäftigen uns auch mit damit zusammenhängenden Gewaltformen, deren Auswirkungen und konkreten Handlungsmöglichkeiten im Arbeitsalltag. Welche Formen von Gewalt können in familiären oder romantischen Beziehungen vorkommen? Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es?
Gemeinsam werden sensibilisierende und ressourcenstärkende Methoden für die Arbeit mit Jugendlichen ausprobiert, unter anderem zu den Themen: Kontrolle und Vertrauen in Beziehungen, (ungute) Beziehungsdynamiken, sog. „Jungfräulichkeit“ und Hymen, oder: was bedeutet Ehre für mich? In der Reflexion erarbeiten wir, was das Thema Ehre mit dem eigenen beruflichen Alltag zu tun hat und wie zu diesen Themen gewaltpräventiv gearbeitet werden kann, ohne Ausschlüsse zu (re-)produzieren.
Diese Fortbildung findet im Rahmen des Projektes „Starke Beziehungen?! Prävention von geschlechtsspezifischer Gewalt im Kontext von Ehrvorstellungen“ (gefördert vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz und durch eine Spende der Österreichischen Nationalbank) statt.
Referent*innen
Kosten
-
pro Teilnehmer*in
- gratis
Informationen zur Anmeldung
Eine Anmeldung ist erforderlich.
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Ort
WIENXTRA-Institut für Freizeitpädagogik: Seminarraum 1 Albertgasse 35/II (im Hof) 1080 Wien Das Angebot findet indoor statt.Beim Laden der Kartenanzeige werden Daten übermittelt.