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Ist das schon Gewalt? Ist das schon digitale Gewalt? Zwei Handbücher zum kostenlosen Download

Frauen* beraten Frauen*: Im Fokus steht meist nur körperliche Gewalt. In diesen beiden Handbüchern sind viele Formen von Gewalt Thema: psychische, physische, sexualisierte, ökonomische, symbolische, strukturelle und institutionelle Gewalt sowie Gewalt im digitalen Raum. Es geht um Handlungsmöglichkeiten und Strategien dagegen.

Frauen* beraten Frauen*: Ist das schon Gewalt? Ist das schon digitale Gewalt?

Ist das schon Gewalt?

Gewalt gegen Frauen* ist nicht das Problem Einzelner, sondern ein gesellschaftliches Problem, das uns alle betrifft. Gewalt gegen Frauen* ist keine „Privatsache“, sondern eine alltägliche Menschenrechtsverletzung.
Im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit steht meist nur die offensichtliche körperliche Gewalt und deren extremste Konsequenz, der Frauenmord. Dieses Handbuch macht die vielen Formen von Gewalt sichtbar – psychische, physische, sexualisierte, ökonomische, symbolische, strukturelle und institutionelle Gewalt sowie Gewalt im digitalen Raum – und es diskutiert Handlungsmöglichkeiten und Strategien dagegen:

Wie können wir Gewalt frühzeitig erkennen und benennen?
Wie können Betroffene sich wehren und schützen?
Wie können wir Frauen*, die Gewalt erleben, sinnvoll unterstützen? Wie stärkt feministische Beratung Frauen* in ihrer Handlungsfähigkeit?
Was braucht es auf gesellschaftlicher Ebene, um geschlechtsspezifische Gewalt eindeutig zu verurteilen und präventiv dagegen zu wirken?

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Ist das schon digitale Gewalt?

Digitale Gewalt taucht in verschiedenen Formen auf, das können hasserfüllte Postings in Onlineforen, Drohungen, Veröffentlichungen von intimem Bildmaterial im Netz oder Kontrollhandlungen in Form von Cyber Stalking sein.

Digitale Gewalt wird von vielen als neues und wenig vertrautes Thema wahrgenommen. Gleichzeitig ist es ein sehr aktuelles Thema und eine Beschäftigung damit umso wichtiger. So wie zwischenmenschliche Kommunikation bereits seit vielen Jahren vermehrt online und mittels technischer Geräte stattfindet, nehmen auch Grenzüberschreitungen, Übergriffe und gewaltvolles Handeln über das Internet zu. Gewaltvolle Grenzverletzungen sind online genauso wie offline Ausdruck einer patriarchalen Gesellschaftsstrktur. Das heißt, sie sind geschlechtsspezifisch. Bereits das Thematisieren von Gewalt löst bei vielen Unruhe und Scham aus – digitale Gewalt führt tendenziell zu noch größerer Unsicherheit, zu Verwirrung und Hilflosigkeit. Übergriffe und Gewalt im digitalen Raum sind real und müssen als solche benannt und ernst genommen werden. Da sich die emotionalen und körperlichen Auswirkungen von Gewalt online und offline ähnlich gestalten, braucht es auch im selben Ausmaß Rahmenbedingungen, sie zu verhindern und zu sanktionieren!

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