Eckdaten
Wann: 3.12.2026, 15:00-20:00
Wo: WIENXTRA-Institut für Freizeitpädagogik, Albertgasse 35/II, 1080 Wien
Mithilfe unterschiedlicher Formate schafft der Tag Räume für:
- Austausch und Vernetzung
- die Reflexion der eigenen Rolle als Jugendarbeiter*in
- Widersprüche und Fragen
In Zeiten, in denen demokratische Grundwerte untergraben und Errungenschaften der Gleichstellung demontiert werden, ist eine starke queer-feministische Gegenbewegung wichtig, um Menschenrechte zu wahren und Türen zu öffnen. Wie kann die Jugendarbeit Räume schaffen, in denen alle Platz haben, die anderen Platz geben?
Der Vernetzungstag richtet sich an alle Jugendarbeiter*innen. Weder Wissen noch Erfahrung mit Queerer Jugendarbeit sind Voraussetzung für die Teilnahme.
Passend zum Dezember gibt es außerdem
- Alkoholfreien Punsch, frisch gebratene Maroni und Snacks!
Programm
Anmeldung
https://feedback.ifp.at/761545?lang=de
Aufgrund der Raumkapazität am IFP muss ein Zeitslot für das Kommen ausgewählt werden. Es gibt bei beiden Zeitslots die gleichen thematischen Inputs.
- SLOT A - von 15:00 bis 17:30 Uhr
- SLOT B - von 17:30 bis 20:00 Uhr
Offene Wissens-, Kreativ- und Spielräume
Wissensraum: Ganz schön queer! Ein Wissens- und Frageraum zu LGBTIAQ* Themen
Wann wurde das erste deutschsprachige queere Jugendzentrum gegründet? Was stand auf dem Banner der allerersten Regenbogenparade, die 1996 um den Ring zog? Pan-, poly-, oder bisexuell – wo liegt da der Unterschied? Wofür steht eigentlich das A in LGBTQIA*? Und wie hängt der Begriff Regenbogenkompetenz damit zusammen?
Wir verstehen Queerness nicht als Nischenthema, sondern als selbstverständlichen Teil der Lebensrealitäten junger Menschen. Gerade angesichts von Abwertung und Diskriminierung braucht es eine klare pädagogische Haltung und die Fähigkeit, Räume zu schaffen, in denen sich alle Jugendlichen willkommen fühlen.
Was braucht es, um die eigene Handlungssicherheit im Umgang mit queeren Themen und Lebensrealitäten zu stärken? Die Teilnehmer*innen sind eingeladen, ihren eigenen queeren Wissensstand auf den Prüfstand zu stellen, einen Blick auf queere Geschichte zu werfen und sich spielerisch mit Begrifflichkeiten und Labels auseinanderzusetzen. Dabei ist Platz für konkrete Fragen aus der pädagogischen Praxis.
Von: Naomi Lobnig (Gendertrainerin, Pädagogin) Marlies Lengauer (Gendertrainer*in)
Kreativraum: Queer-Dimensional: Eine interaktive Wahrnehmungsreise
Hier kanntst du neue Perspektiven auf Queerness nicht nur passiv, sondern auch interaktiv und multimedial entdecken. Tauche im Kreativraum zunächst auf visuelle und auditive Weise ein, bevor du selbst aktiv wirst.
Du selbst entscheidest, ob und wie du deine Gedanken auf Papier bringst und zu einer kollektiven Reflexion beiträgst. Impulse dieser Wahrnehmungsreise liefert der Sachcomic „queer stories" von Nicole Salomon. Sie ist vor Ort und freut sich auf den Austausch mit euch.
Von: Nicole Salomon (Autori*n und queere*r Aktivisti*n)
Spielraum: (Gender und) Diversität in Spielen und Spielwelten, WIENXTRA Spielebox
Egal ob Brettspiel, digitales Spiel oder Rollenspiel – Spiele bieten viele Möglichkeiten, um Rollen zu hinterfragen und aufzubrechen. Besonders mit Rollenspielen können Spielende auch ihre eigene (queere) Welt aufbauen und in Charaktere schlüpfen, die sie komplett selbst gestalten können. Das Team der Spielebox gibt euch eine Einführung in Spiele mit queer-kodierten Charakteren, Spiele, die zur Diskussion anregen und Geschlechterrollen aufbrechen.
Von: Claudia Bayerl (Medienpädagogin) und Jo France, WIENXTRA Spielebox

