
Beschreibung
Beim zweiten SLAYGROUND im DSCHUNGEL WIEN wird das Spannungsverhältnis zwischen rassismuskritischer Analyse und antirassistischer Praxis untersucht: Wie lassen sich Umverteilung, Teilhabe und das Abgeben von Macht konkret umsetzen? Rassismus wirkt nicht isoliert, sondern ist eng mit sozialer Zugehörigkeit verflochten – auch in der Kunstvermittlung, wo Machtgefälle zwischen Vermittler*innen und Kindern und Jugendlichen bestehen.
Der Titel greift das Hip-Hop-Aufstiegsnarrativ des individuellen Erfolgs als Möglichkeit, Fürsorge und materielle Sicherheit zurückzugeben, auf und verweist zugleich auf die rassistisch ungleich verteilten Bedingungen, die dieses Versprechen strukturieren.
Beiträge von Jugendlichen und erwachsenen Expert*innen verschieben den Blick: Wer spricht? Wessen Wissen zählt? Wie wird Verantwortung geteilt? Gemeinsam verhandeln wir, wie rassismuskritische Haltungen in pädagogische, kuratorische und institutionelle Entscheidungen übersetzt werden können – nicht als Einladung zur Einigkeit, sondern als Aufforderung, bestehende Rollen und Sicherheiten zu verlernen.
Kosten
-
pro Teilnehmer*in
- gratis
Damit wir den Abend gut vorbereiten können, bucht gern eine kostenfreie Karte.
Informationen zur Anmeldung
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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Ort
DSCHUNGEL WIEN Museumsplatz 1 1070 Wien Das Angebot findet indoor statt. Öffis:Beim Laden der Kartenanzeige werden Daten übermittelt.