Beschreibung
Was ist rechte Ideologie – und wie wird sie erzählt? Felix Schilk, Soziologe und politischer Erwachsenenbildner, stellt sein Buch „Zur politischen Soziologie konservativer Krisennarrative“ vor. Er zeigt wie rechte Akteure Geschichte und Gesellschaft in wiederkehrenden Mustern deuten: Die Welt sei von Grund auf gespalten, die Gegenwart ein Zeichen kulturellen Verfalls, und die Zukunft von Untergang bedroht. Schilk analysiert, wie diese Krisenerzählungen genutzt werden, um Diskurse zu verschieben. Die Neue Rechte wird als eine „Erzählgemeinschaft“, die ihre Identität aus der ständigen Wiederholung apokalyptischer Narrative schöpft verstanden. Wir diskutieren, wo uns in der Offenen Kinder und Jugendarbeit solche Erzählungen begegnen und was dies für die Praxis bedeutet.
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Diese Veranstaltung findet online statt. Infos dazu folgen.