WIENXTRA Kinderinfo
mehrere Personen geben ihre Hände stärkend zusammen

Mobbing - Was tun?

Mobbing ist eine Form von fortgesetzter Gewalt, bei der eine Person über einen längeren Zeitraum, z.B. in der Schule, am Arbeitsplatz, im Sportverein und im Internet, beleidigt, beschimpft, ausgeschlossen oder angegriffen wird.

Wann spricht man von Mobbing?

Mobbing geschieht an Orten, wo Menschen in Gruppen zusammen sind, die sie nicht selber wählen. Zum Beispiel im Kindergarten, der Schule, Hort, am Arbeitsplatz, im Sportklub oder in Familien.

Von Mobbing spricht man, wenn folgende drei Punkte erfüllt sind:

  1. Der*die Betroffene wird regelmäßig beleidigt, geärgert, ausgeschlossen, belästigt, ignoriert, verspottet oder gequält. Diese Handlungen geschehen über mehrere Wochen und mindestens einmal wöchentlich.
  2. Das Mobbing geht von mehreren Mitschüler*innen/Kolleg*innen oder einer Lehrperson/einer*einem Arbeitgeber*in aus und die Person wird angegriffen oder ausgeschlossen.
  3. Es ist für die betroffene Person sehr schwer, aus eigener Kraft etwas an dieser Situation zu ändern.

Es gibt verschiedene Formen und Arten von Mobbing:

  • verbale Ebene, also wenn eine Person immer wieder mit Worten beleidigt wird,
  • von der körperlichen Ebene wird gesprochen, wenn eine Person geschlagen oder verletzt wird,
  • auf psychischer Ebene, wenn jemand ausgeschlossen, ignoriert oder verspottet wird.

Menschen beteiligen sich auf unterschiedliche Weise an Mobbing, indem sie mitmachen oder wegschauen.

Passiert Mobbing online, nennt man das "Cyber-Mobbing", was übrigens in vielen Fällen auch strafbar ist. Mehr Informationen dazu findest du bei Safer Internet (Link unten). 

Warum mobben Menschen?

Die Ursachen für Mobbing sind ganz verschieden. Menschen, die mobben, tun das aus unterschiedlichen Gründen:

  • Manchen geht es darum zu zeigen, dass sie Macht und Einfluss haben.
  • Einige haben Mobbing schon in einer anderen Gruppe erlebt, wie beispielsweise im Sportverein oder in der Schule und haben Angst, selbst (wieder) Mobbingopfer zu werden.
  • Es gibt Menschen die Angst vor Unbekanntem oder Fremdem haben und Menschen aufgrund ihrer Religion, sozialen Herkunft, sexuellen Orientierung oder wegen ihres Aussehens, mobben. 

Wer mobbt?

Oft gibt es beim Mobbing eine oder mehrere Personen, die den Ton angeben. Bei diesen Personen spricht man von den “Anführer*innen”. Außerdem gibt es Personen, die mitmachen und das Mobbing unterstützen. Wer nur zuschaut oder wegschaut, traut sich entweder nicht einzugreifen oder stimmt dem Mobbing stillschweigend zu.

Mobbing kommt leider überall vor. Alter, Herkunft und Bildungshintergrund spielen dabei keine Rolle.

Was tun gegen Mobbing?

Egal, wo und in welchem Zusammenhang dir auffällt, dass Mobbing passiert: Misch dich ein und verurteile das Verhalten der Täter*innen. Vielleicht findest du Verbündete, die du ebenfalls ermuntern kannst, sich einzumischen.

Der erste Schritt ist oft schwer und dennoch ist er notwendig, um den Kreislauf von Mobbing zu durchbrechen. Personen, die von Mobbing betroffen sind, berichten oft mit großer Dankbarkeit von denjenigen, die den ersten Schritt gemacht haben. 

An wen du dich z.B. wenden kannst: Sprich mit Freund*innen, erwachsenen Vertrauenspersonen oder einer Beratungsstelle (Links siehe unten).

Was tun, wenn du selbst von Mobbing betroffen bist?

Es gibt keinen Grund dich schuldig zu fühlen oder dich zu schämen. Mobbing ist eine Form von Gewalt. Niemand muss Gewalt aushalten oder ertragen. Wichtig ist: Hol dir Unterstützung, denn du musst das nicht alleine schaffen.

Such dir eine Person, der du vertraust und die bereit ist, dir zu helfen. Damit ist der erste Schritt getan. Welche Schritte danach passieren, ist von der konkreten Situation abhängig. Diese können ganz unterschiedlich ausschauen.

Du kannst auch zu uns in die Mobbing-Beratung kommen, wenn du unsicher bist, wie du mit der Situation umgehen sollst (siehe unten). Wir hören zu und schaffen einen Raum, indem du alles erzählen kannst, was dich beschäftigt. 

Tipps gegen Mobbing

  • Informiere eine Person, der du vertraust, wie beispielsweise deine*n Lehrer*in, Schulpsycholog*in, Chef*in, Ausbildner*in, die Jugendvertrauensperson oder den Betriebsrat.
  • Finde Unterstützer*innen in deiner Klasse, am Arbeitsplatz oder in deinem Freund*innenkreis.
  • Notiere Ereignisse, die passiert sind, so genau wie möglich. Schreib jede Verletzung, jede Demütigung und Gemeinheit in einem Mobbing-Tagebuch auf und das kannst du auch im Gespräch mit z.B. der Vertrauenslehrperson verwenden.
  • Überlege dir mit deiner Vertrauensperson einen Notfallplan, wenn du nicht mehr weiterweißt.
  • Einige Formen von Mobbing, wie z.B. Cyber-Mobbing und Stalking sind strafbar. Lass dich beraten, ob eine Anzeige bei der Polizei in deinem speziellen Fall möglich ist.
  • Lern deine Stärken kennen und besuche z.B. einen Selbstverteidigungskurs.
  • Mit dem Mobbing-Test der Arbeiterkammer kannst du testen, ob du in den letzten Monaten von Mobbing betroffen warst oder bist.

Mobbing-Beratung in der Jugendinfo

  • Du wirst gemobbt? In deiner Klasse wird jemand gemobbt und du weißt nicht, wie du damit umgehen sollst?
  • Ein*e Freund*in leidet unter Mobbing?
  • Sie sind Lehrperson und/oder arbeiten im Bildungsbereich und brauchen Unterstützung in einem Mobbingfall an der Schule?
  • Sie sind eine Bezugsperson, wie zB. ein Elternteil oder eine Jugendarbeiter*in eines gemobbten oder mobbenden Kindes und wissen nicht, wie Sie damit umgehen können?
  • Sie sind mit Mobbing im Kindergarten konfrontiert?

Immer am 3. Dienstag im Monat berät eine Fachperson des Beratungsteams in der WIENXTRA-Jugendinfo zum Thema Mobbing. Kkostenlos, vertraulich und anonym. Bei der Beratung stehen die Fallbesprechung, Entlastung und die nächsten Schritte im Fokus.

Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche jedes Alters und aller Schulstufen sowie deren familiäre oder berufliche Bezugspersonen. 

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Einfach vorbeikommen oder anrufen.

Das sind unsere Termine: 

  • Di, 20.1.2026, 15:30-18:30 Uhr
  • Di, 17.2.2026, 15:30-18:30 Uhr
  • Di, 17.3.2026, 15:30-18:30 Uhr
  • Di, 21.4.2026, 15:30-18:30 Uhr
  • Di, 19.5.2026, 15:30-18:30 Uhr
  • Di, 16.6.2026, 15:30-18:30 Uhr
  • Di, 21.7.2026, 15:30-18:30 Uhr
  • Di, 18.8.2026, 15:30-18:30 Uhr
  • Di, 15.9.2026, 15:30-18:30 Uhr
  • Di, 20.10.2026, 15:30-18:30 Uhr
  • Di, 17.11.2026, 15:30-18:30 Uhr
  • Di, 15.12.2026, 15:30-18:30 Uhr

Du brauchst Beratung und kannst nicht bis zum nächsten Termin warten? Dein Anliegen ist bei uns immer willkommen. Die Mobbingberatung kann jederzeit zu unseren Öffnungszeiten stattfinden (Mo-Fr 14.30 bis 18.30 persönlich oder am Telefon).

eine Schülerin hält ein Schild auf dem "Stop Bullying" steht
©canva

Für Lehrer*innen: No-Blame-Approach

Bei dieser Methode werden keine Schuldzuweisungen gemacht. Stattdessen geht es darum, ein "Helfer*innen-System" zu aktivieren und die Schüler*innen am Auflösen des Mobbings aktiv zu beteiligen. Die Methode ist gut für Grundschulklassen und für höhere Klassen geeignet, bei denen das Mobbing noch nicht weit fortgeschritten ist.

Leitfaden:

1. Schritt: Gespräch mit dem/der Mobbing-Betroffenen

  • Small Talk, Beziehung aufbauen
  • Beobachtungen mitteilen
    Zum Beispiel: Ich habe wahrgenommen, dass du öfters alleine... // Ich sehe dich gar nicht mehr mit den anderen… // Deine Mutter (Klassenlehrer*in...) macht sich Sorgen...
  • Behutsam nachfragen
    Zum Beispiel: Wie geht es dir? Kommst du gerne in die Schule? Fühlst du dich hier wohl?
  • Ermutigung geben und Einverständnis für Veränderung der Situation einholen
    Zum Beispiel: Die Situation ist nicht schön. Möchtest du, dass sich das ändert? Ich denke, ich kann dir helfen. Möchtest du das?
  • Vorgehen schildern: In knapper Form das geplante Vorgehen skizzieren
    Wichtig ist es zuzusichern, dass niemand in Schwierigkeiten kommen wird. Da es bei dieser Methode keine Bestrafungen, Beschimpfungen oder negative Konsequenzen für die Täter*innen gibt, muss die betroffene Person sich nicht fürchten, als "Petze" dazustehen.
  • Potentielle Unterstützer*innen erfragen
    Zum Beispiel: Wer ist deine Freundin? Wen hättest du gern als Freund? Wen magst du in deiner Klasse (sozial kompetente Schüler*innen)?
  • Akteur*innen des Mobbing erfragen
    Zum Beispiel: Wer macht dir Schwierigkeiten (Hauptakteur*in)? Wer ist noch dabei? Wer gehört noch dazu (Mitläufer*innen)?

Bevor das Gespräch beendet wird, sollte mit der Person abgesprochen werden, was vertraulich bleiben soll und nicht weitererzählt werden darf. Abschließend wird festgelegt, wann das nächste Treffen stattfindet. Es wird zugesichert, dass der*die Schüler*in jederzeit Kontakt aufnehmen kann, wenn gewünscht.

2. Schritt: Gespräch in der Unterstützer*innen-Gruppe

Die Unterstützer*innen-Gruppe soll aus 6-8 Kindern bestehen. Täter *in und Mitläufer*innen sind dabei, sowie sozial kompetente und möglichst beliebte Schüler*innen, die sich nicht direkt am Mobbing beteiligen. Das Gespräch findet in Abwesenheit des schikanierten Kindes statt.

  • Small Talk und Einstieg
    Zum Beispiel: Schön, dass ihr gekommen seid. Was habt ihr gerade im Unterricht durchgenommen?
  • Problemschilderung
    Zum Beispiel: Ihr habt euch sicherlich gefragt, wieso ich euch zu diesem Treffen eingeladen habe... // X geht es nicht gut. 
    Wichtig: Es wird nicht erzählt, was konkret vorgefallen ist und wer beteiligt war.
  • Persönliche Betroffenheit ausdrücken
    Zum Beispiel: Ich bin erschrocken darüber, dass jemand nicht mehr gerne in unsere Schule kommt, weil er/sie Angst haben muss, dass ihm/ihr etwas passiert oder er/sie ausgeschlossen wird.
  • Verantwortung teilen: Ansprache der Gruppe als Helferexpert*innen
    Zum Beispiel: Ich habe euch angesprochen, weil ich überzeugt bin, dass ihr genau die Richtigen seid, die mir helfen können. Ich habe den Anspruch, dass die Schule ein sicherer Ort ist, wo jeder hinkommen kann. Ich denke, wir alle sind dafür verantwortlich, dass das auch gelingt. Dazu kann jeder beitragen. Daher habe ich euch eingeladen, um mit euch gemeinsam zu überlegen, was wir tun können, damit X wieder gern in die Schule kommt.
  • Bei gegenseitigen Schuldzuweisungen
    Zum Beispiel: Es geht mir nicht darum herauszufinden, wer was gemacht hat, sondern nur darum, wie wir dabei helfen können, dass X wieder gern in die Schule kommt. Das ist mir wichtig. Und darum habe ich euch eingeladen.
  • Vorschläge und Ideen sammeln und auf Flipchart visualisieren
    Welche Ideen habt ihr, X zu unterstützen, wieder gerne zur Schule zu kommen? Was kannst du "Name" tun, damit es X leichter fällt, zur Schule zu kommen? (Mit ihm/ihr spielen, Eis essen gehen, Radiergummi ausleihen, zu ihm/ihr setzen, Pause verbringen, in Mathe helfen, abholen…)
  • Ideen auf Flipchart visualisieren und Namen in Klammern hinzufügen
  • Abschluss mit Vereinbarung zum Nachgespräch (8 bis 14 Tage)
  • Verantwortung an Gruppe geben
    Zum Beispiel: Ich vertraue darauf, dass ihr mich unterstützt und sich etwas ändern wird.
  • Einzelgespräche ankündigen
    Zum Beispiel: Um zu sehen, wie sich die Situation entwickelt hat, treffen wir uns in ca. zwei Wochen wieder.

3. Schritt: Nachbereitung

Nach ein bis zwei Woche spricht man mit allen beteiligten Schüler*innen einzeln - auch mit dem Opfer - und erkundigt sich, wie sich die Dinge entwickelt haben. Viel Anerkennung aussprechen. Dann der Klasse für die neue Situation danken und Respekt vor der sozialen Leistung zum Ausdruck bringen.

Quelle und Linktipp: www.no-blame-approach.de

Für Lehrer*innen: Die FARSTA-Methode

Farsta ist ein Stadtteil von Stockholm, wo ein Team mit Karl Ljungström diese Methode entwickelt und erfolgreich angewandt hat. Bei dieser Vorgehensweise werden Täter*innen nicht geschont, sondern mit ihrer Tat konfrontiert. Diese Methode eignet sich bei älteren Schüler*innen und wenn das Mobbing schon fortgeschritten ist. Eine gute Vorbereitung ist dabei zwingend erforderlich, denn mit Widerstand muss gerechnet werden.

Wichtig ist: Mindestens zwei Erwachsene (zwei Lehrpersonen // Lehrperson und Schulleitung) führen die Methode durch.

Leitfaden:

1. Schritt: Wenn Sie von einem Mobbingfall erfahren 
(hier benötigt man noch keine 2. Person)

  • Mit dem*der Informant*in sprechen und das Anliegen ernst nehmen
  • Behutsam und sensibel die betroffene Person befragen und schriftliche Notizen machen
  • Ermutigung aussprechen und Zuversicht vermitteln
  • Versichern, dass man sich darum kümmert
  • Exakte Angaben werden benötigt: Wo hat wer was wann gemacht? Wie oft? Wer war dabei?
  • Mobbing-Tagebuch (je nach Fall 1-2 Wochen) vom Opfer führen lassen, wenn keine klaren Angaben gemacht werden können.
  • Wichtig ist, dass kein*e andere*r Schüler*in von diesem Gespräch erfährt, damit die mobbenden Schüler*innen nicht vorgewarnt werden.

2. Schritt:

  • Unterstützung organisieren. Wer hilft mit (zweite Lehrperson, Schulleitung)?
  • Zeit organisieren (zwei Stunden)
  • Raum organisieren
  • Kolleg*innen informieren, dass die mobbenden Schüler*innen der Reihe nach zu einer speziellen Uhrzeit aus dem Unterricht geholt werden.
  • Ausmachen, wer Protokoll führt.

3. Schritt:

  • Die Täter*innen überraschend einzeln aus dem Unterricht holen.
  • Legen Sie den Gesprächsbogen vor sich hin und führen Sie das Gespräch entsprechend.
  • Seien Sie klar und unbeirrt in der Sache und ruhig im Ton.
  • Verurteilen Sie die Tat und nehmen Sie den*die Täter*in in die Verantwortung.
  • Versuchen Sie, den*die Täter*in als Kooperationspartner gegen Mobbing zu gewinnen.
  • Da niemand vom wirklichen Inhalt des Gesprächs weiß, ist es nicht nötig, sich Sorgen um die Reintegration zu machen.
  • Seien Sie auf Rechtfertigungsstrategien vorbereitet, damit sie ihnen strikt entgegentreten können.

Rechtfertigungsstrategien sind Gesprächsfallen, auf die man vorbereitet sein muss. Sie dienen der Vermeidung von Schuldgefühlen und sollen von der eigentlichen Tat ablenken.

Beispiele für Rechtfertigungsstrategien sind zum Beispiel:

  • Schuldgefühle werden abgegeben und besänftigt:
    Zum Beispiel: Die anderen machen das ja auch! Ich hab doch bloß...
  • Schuldbefreiung durch auslösende Handlung des Opfers:
    Zum Beispiel: Der hat doch angefangen!
  • Das Opfer wird herabgewürdigt und nötigt dadurch den*die Täter*in zur Tat:
    Zum Beispiel: Schwul! Behindert! Ausländer! Hässliche Kleidung!
  • Eigene Gewissensanforderungen werden heruntergeschraubt:
    Zum Beispiel: Wir haben selbst kein Geld, keine Arbeit! Alle hacken auf mir herum!
  • Berufung auf höhere Instanzen:
    Zum Beispiel: X hat meine Mutter/Familie/Religion beleidigt!

4. Schritt:

  • Beobachten und Mobbing-Betroffene nach einer Weile fragen, ob sich die Situation verbessert hat.
  • Wenn ja: Freuen Sie sich und danken Sie allen beteiligten Kolleg*innen für ihre Kooperation.
  • Wenn nein: Eltern informieren, Fachpersonen einbeziehen, Intervention von externen Organisationen planen.

Quelle und Linktipp: Bundeszentrale für politische Bildung // Präventionsrat Emden

Mobbing-Workshop?

Immer wieder sind vor allem Lehrpersonen auf der Suche nach Workshops für ihre Schulkasse zum Thema Mobbing. Diese gibt es allerdings nicht und wenn doch, dann sind sie meistens unseriös und werden von uns nicht empfohlen.

Warum?

Die Erfahrung zeigt, dass sich viele erst dann mit Mobbing auseinandersetzen, wenn es einen konkreten Anlass gibt, also wenn es bereits einen Mobbing-Fall gibt. 

In so einer Situation braucht es allerdings dringend eine Intervention zum Schutz der gemobbten Person(en), denn die Workshop-Leitenden würden sonst eine Dynamik vorfinden, die je nach Fall (sehr) problematisch ist. Das Problem an externe Personen zu delegieren, in dem man einen einmaligen "Anti-Mobbing-Workshop" bucht, ist daher nicht zielführend.

Was immer geht: Mobbing- und Gewalt-Prävention

In unserer Handreichung "Wie geht es dir" gibt es Übungen zur Prävention von Mobbing (die Broschüre wird dazu nicht gebraucht). 

Es gibt viele Gewalt-Präventions-Programme sowie weitere psycho-soziale Workshops, um Mobbing vorzubeugen und Kinder und Jugendliche zu stärken. 

Gern können Sie uns auch kontaktieren, wenn Sie zum Themenkomplex "Mobbing und Workshops" Fragen haben.

Unterrichtsmaterial Cyber-Mobbing

Cyber-Mobbing findet häufig in der Schule statt, deshalb ist es gerade dort wichtig, mit Präventionsarbeit anzusetzen und zu wissen, wie man im Anlassfall schnell und richtig reagiert.

Safer Internet sensibilisiert und stärkt das Bewusstsein zum Thema, nicht nur bei Schüler*innen, sondern auch bei Eltern und dem Lehrpersonen. Im Link finden Sie das Unterrichtsmaterial kostenlos zum Download.

Beratungsstellen

Mobbingberatung in der WIENXTRA-Jugendinfo

Beratung rund um das Thema Mobbing

Leistungen

Beratung wenn

  • du selbst gemobbt wirst
  • in deiner Klasse jemand gemobbt wird und du weißt nicht, wie du damit umgehen sollst
  • ein*e Freund*in unter Mobbing leidet
  • Sie Lehrperson sind und Unterstützung in einem Mobbingfall an Ihrer Schule brauchen
  • Sie eine Bezugsperson (Elternteil, Jugendarbeiter*in) eines gemobbten oder mobbenden Kindes sind und wissen nicht, wie Sie am besten damit umgehen können

Zielgruppe

Schüler*innen, Lehrpersonen und Bezugspersonen wie Eltern oder Jugendarbeiter*innen

Kontaktdaten +43 1 909 4000 84100 Mo-Fr 14:30-18:30 E-Mail jugendinfowien@wienxtra.at Webseite https://www.wienxtra.at/jugendinfo/infos-von-a-z/mobbing-was-tun/#c43693

Rat auf Draht

Telefonische, Chat und Online-Beratung für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen

Leistungen

  • 24 Stunden Telefonberatung
  • Online Beratung
  • Peer2Peer Beratung
  • kostenlos und vertraulich 

Zielgruppe

Kinder und Jugendliche 

Kontaktdaten 147 Telefonberatung: rund um die Uhr
Chatberatung: Montag bis Freitag, 18:00 - 20:00 Uhr
Peer2Peer Beratung: Mittwochs 18:00 - 20:00 Uhr


Webseite https://www.rataufdraht.at

Safer Internet

Saferinternet.at unterstützt InternetnutzerInnen – vor allem Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrende – bei der sicheren Nutzung des Internet und liefert hilfreiche Tipps und Hilfestellungen zu Themen wie Jugendschutz, Schutz der Privatsphäre, Cyber-Mobbing, Soziale Netzwerke, Urheberrechte, Computersicherheit, Internetabzocke und Medienerziehung.

Leistungen

  • (Online)-Information
  • Broschüren
  • Eltern-Ratgeber 

Zielgruppe

Kinder, Jugendliche, Eltern, Multiplikator*innen 

Kontaktdaten Kontakt über das Kontaktformular: https://www.saferinternet.at/kontakt Webseite https://www.saferinternet.at

Samara

Verein zur Prävention von (sexualisierter) Gewalt

Leistungen

  • Workshops zur Prävention und Intervention für Kinder und Jugendliche
  • Beratungsgespräche für Kinder, Jugendliche, Eltern und Multiplikator*innen
  • Kinder-Geschwister-Elternabende

Zielgruppe

Kinder, Jugendliche, Eltern und Multiplikator*innen

Kontaktdaten 0043 660 559 99 06 Montag bis Donnerstag von 14 bis 17 Uhr E-Mail office@praevention-samara.at Webseite https://praevention-samara.at/

Arbeiterkammer Wien

Beratung zu Arbeitsrecht, Konsument*innenschutz, Steuer, Sozialversicherung und Wohnrecht

Leistungen

  • Arbeitsrecht
  • Konsument*innenschutz
  • Steuer
  • Sozialversicherung
  • Wohnrecht
  • Lehrlings- und Jugendschutz
  • Pensions-, Kranken- und Unfallverischerung
  • … 

Zielgruppe

Arbeitnehmer*innen in Wien 

Kontaktdaten +43 1 501 65 0 Webseite https://wien.arbeiterkammer.at/ueberuns/kontakt/index.html

Persönliche Beratung ist nur nach Terminvereinbarung möglich.

Kinder- und Jugendanwaltschaft

Einrichtung der Stadt Wien, die sich parteilich für die Interessen von Kindern und Jugendlichen einsetzt

Leistungen

  • Beratung
  • Information
  • Interessensvertretung
  • Rechtliche Unterstützung 

Zielgruppe

Alle Kinder, Jugendliche und Erwachsene können sich an die KIJA wenden, wenn es sich um die Interessen oder Probleme von Kindern und Jugendlichen handelt

Kontaktdaten 01 70 77 000 <p>Montag: 9 - 16 Uhr<br>Dienstag: 13 - 16 Uhr<br>Mittwoch: 9 - 16 Uhr<br>Donnerstag: 9 - 16 Uhr<br>Freitag: 9 - 13 Uhr</p> E-Mail post@jugendanwalt.wien.gv.at Webseite http://kija-wien.at/

Schulpsychologie - Bildungsberatung

bei Fragen und Problemen von Schüler*innen, Eltern und Lehrpersonen

Leistungen

  • Schulpsychologische Hotline für Zukunftssorgen, Prüfungsangst, Krisen- und Gewalterfahrung, Überforderung,.. (24 Stunden erreichbar)
  • Schulpsychologie
  • psychosoziale Beratung
  • schulische Gesundheitsförderung
  • Information für Bildungswege

Zielgruppe

  • Schüler*innen
  • Eltern
  • Lehrer*innen
Kontaktdaten 0800 211 320 rund um die Uhr E-Mail schulpsychologie@bmb.gv.at Webseite https://www.schulpsychologie.at/

Männerberatung

Männerberatung Wien für männliche* Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Leistungen

Allgemeine Beratung und zu folgenden spezifischen Themen:

  • Elternschaft
  • Kinder und Jugend
  • Gewaltprävention
  • Opferschutz
  • LGBTQIA*
  • Sexualität
  • Arbeitslosigkeit

und Psychotherapie

Zielgruppe

männliche* Burschen, Jugendliche und Erwachsene 

Kontaktdaten +43 1 603 28 28 <p>Montag: 09:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 17:00 Uhr<br>Dienstag – Donnerstag: 09:00 – 12:00 Uhr und 15:00 – 19:00 Uhr<br>Freitag: 09:00 – 16:00 Uhr</p> E-Mail info@maenner.at Webseite https://www.maenner.at/

Zara

Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit

Leistungen

  • Beratung
  • Rechtsauskunft
  • Begleitung zu Gericht und Behörden
  • Unterstützung bei Anzeigen
  • Entfernung von Postings oder Beschmierungen
  • Rechtshilfefond gegen Hass im Netz
  • Workshops

zu Hass im Netz und rassistischer Diskriminierung

Zielgruppe

alle Altersgruppen 

Kontaktdaten 0043 1 929 13 99 <p>Mo – Mi: 10.00 – 15.00<br>Do: 10.00 – 18.00<br>Fr: 10.00 – 15.00</p> E-Mail office@zara.or.at Webseite https://www.zara.or.at/de
WIENXTRA-Jugendinfo Die Infostelle für junge Leute – mitten in der Stadt! Babenbergerstraße 1 / Ecke Burgring, 1010 Wien Mo bis Fr 14:30-18:30 +43 1 909400084100 Chat-Beratung auf Signal: 0699/156 84100 jugendinfowien@wienxtra.at

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