
Beschreibung
Obwohl Goebbels Berlin 1943 für „judenfrei“ erklärt, leben zu diesem Zeitpunkt noch etwa 7000 Jüd*innen versteckt in der Stadt. Von vier jungen „U-Booten“ wird hier erzählt: Cioma hält sich mit Dokumentenfälschung und vielen anderen Tricks über Wasser, Hanny färbt sich die Haare blond, um weniger aufzufallen, Eugen bekommt Hilfe von seinem nicht-jüdischen Stiefvater und Ruth bangt um ihre ganze untergetauchte Familie.
Claus Räfles packender Film über ein selten erzähltes Stück Zeitgeschichte ist ein kunstvoll verwobenes Doku-Drama, das Spielfilmszenen, Interviews mit den Zeitzeug*innen und Archivaufnahmen verbindet. Bis zur letzten Minute spannend wie ein Krimi dreht sich für die Protagonist*innen alles ums nackte Überleben, denn neben der ständigen Angst entdeckt zu werden, geht es täglich aufs Neue darum, Grundbedürfnisse wie essen und schlafen zu befriedigen. In all der Tragik werden hier viele Geschichten von Zivilcourage und Widerstand erzählt, denn beim täglichen Überlebenskampf spielten viele stille Helfer*innen, die ihr Leben aufs Spiel setzten, eine maßgebliche Rolle.
Filmgespräch mit Historikerin Brigitte Ungar-Klein (Autorin des Buches „Schattenexistenz. Jüdische U-Boote in Wien 1938-1945)
Kosten
-
Jugendliche
- 3,50 Euro
2 Begleitpersonen sind frei
Informationen zur Anmeldung
Alle Termine
Ausgebucht
Ort
WIENXTRA-Cinemagic in der Urania Uraniastraße 1 1010 Wien Das Angebot findet indoor statt. Öffis:Beim Laden der Kartenanzeige werden Daten übermittelt.