WIENXTRA Kinderinfo

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Neben dem Nationalparkhaus in der Lobau, direkt beim Parkplatz, gibt es einen sehr netten Spielplatz. Er liegt etwas versteckt und sehr idyllisch mitten im Grünen.
Vor allem im Sommer, wenn sich in der Stadt die Hitze staut, ist es hier am Waldspielplatz angenehm. Und vielleicht wollt ihr vorher noch einen Spaziergang durch die Au machen oder euch ein bisschen in der Dechantlacke abkühlen.

© Brigitte Vogt
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Schon der Eingang zum Spielplatz ist erlebnisreich! Man muss nämlich durch das tolle, fünfeckige Nationalparkhaus hindurchgehen. Daher ist der Spielplatz auch nur dann zugänglich, wenn das Nationalparkhaus geöffnet ist. Im Haus gibt es eine Informationsstelle und Tierstimmen zum Anhören, außerdem eine Bücherecke und bequeme Sitzgelegenheiten. Außerdem sind dort auch Toiletten und ihr könnt eure Wasserflaschen auffüllen.

© Brigitte Vogt

Spielplatz beim Nationalparkhaus Lobau

Nachdem wir drinnen ein paar Minuten verweilt haben, geht’s raus auf den Spielplatz. Er ist groß, komplett eingezäunt und mit Wald ringsherum. Es gibt dort Vieles zu entdecken, sodass wir am Anfang nie wissen, wo wir beginnen sollen. Es gibt dort keine speziellen Angebote für Kleinkinder – außer die Nestschaukel. Aber da es wirklich ein schöner Ort mit einer besonderen Atmosphäre ist, solltet ihr unbedingt einmal hineinschauen. Im Moment sind auch die Maulbeeren reif und liegen in der Wiese.

© Brigitte Vogt

Die lange Rutsche, die einen Hügel hinabgeht, ist auf jeden Fall ein Blickfang und nur für die Mutigen etwas. Meine zweijährige Nichte liebt diese Rutsche, seitdem sie sich getraut hat, sie auszuprobieren. Unten muss aber jemand stehen und sie auffangen, das ist ihr schon noch wichtig.

Vom Hügel aus gelangt man auch in den Klettertunnel und kann den Holzsteg erkunden und dabei weite Ausblicke genießen. Der Einstieg unten ist erhöht und den Jüngeren müsst ihr dabei behilflich sein. Früher gab es hier auch eine Sandkiste, aber die hab ich letztens nach dem Umbau nicht mehr entdeckt.

© Brigitte Vogt

Neben dem Spielplatz liegt auch ein kleiner Teich, da kann man wunderbar nach Fischen, Kaulquappen, Fröschen und Libellen suchen. Im Sommer, aber auch im Winter, ziehen wir die Schuhe aus, um unter unseren Füßen Steine, Sand und Rinden zu fühlen. 

Das macht uns total Spaß, besonders, wenn man die Augen dabei schließt und versucht, mit den Zehen den Untergrund zu spüren. Für jedes Mal richtig raten gibt’s dann eine Schaukelrunde extra 😉 Apropos Schaukeln, die fehlen natürlich nicht! Eine große Netzschaukel befindet sich auf dem Spielplatz und lässt damit keine Wünsche offen.

© Brigitte Vogt

Spielen macht Hungrig

So viel Spielen macht durstig und hungrig. Ein Trinkwasserbrunnen versorgt mit frischem Wasser und wir packen immer auf den Picknickbänken unsere mitgebrachte Jause aus. Auch unter Dach beim Nationalparkhaus kann man die gemütlich verzehren. Vielleicht sind ja auch gerade die Maulbeeren am großen Baum reif?

Wenn ihr die Jause vergessen habt, dann könnt ihr euch beim Frisch-o-mat Edlingers am Biberhaufenweg noch eine Kleinigkeit holen oder auch im Roten Hiasl essen gehen.
Edlingers Frisch-o-mat
Roten Hiasl

© Brigitte Vogt

Was es sonst noch gbit in der Lobau

Das Nationalparkhaus bietet immer wieder tolle Aktivitäten für Kinder und Erwachsene – Führungen, Waldschultage für Kindergärten und Schulen, Erlebniswanderungen, Feste, Bootstouren und vieles mehr.
Nationalparkhaus
Waldschultage
Themenwanderungen
 

Außerdem gibt es im Nationalpark viele Wanderwege, die man auch gut mit dem Fahrrad erkunden kann. Zum Abkühlen gehen wir nachher gerne in der Lobau schwimmen. Da gibt es feine Möglichkeiten z. B. die Dechantlacke oder die Panozzalacke
Wanderwege
Dechantlacke
Panozzalacke
 
Aber manchmal entspannen wir auch gerne am Mühlwasser oder im Strandbad Stadlau.
Am Mühlwasser
Strandbad Stadlau

© Brigitte Vogt

Erreichbarkeit

Nationalparkhaus wien-lobAU
22., Dechantweg 8
donauauen.at/besuchen/nationalparkhaus-wien-lobau

Öffnungszeiten 2024
6. März bis 27. Oktober 2024 immer Mi bis So, jeweils 10 bis 18 Uhr
sowie nach Absprache bei Programmen für Schulklassen und Kindergruppen

Text: Maria Stöffelbauer, ehemalige Mitarbeiterin der WIENXTRA-Kinderinfo