
Beschreibung
Erstmals ist Charlotte Petersen, Expertin für Gewaltprävention und pädagogische Leitung des finnischen Kampfsportprojekts Gettogymi, in Wien zu Gast. Hinter dem Projekt „Gettogymi“ stehen über 20 Jahre Erfahrung in der Arbeit mit gewaltbereiten Jugendlichen auf der Straße und im Gym.
In ihrem interaktiven Vortrag bekommst du einen kompakten Einblick in: den finnischen Zugang zur Arbeit mit Gewalt, die sozialarbeiterische Jugendarbeit mit Kampfkunst sowie die spezifische Arbeitsmethode des Gettogymi, die in Finnland wirkt.
Im Anschluss diskutieren wir gemeinsam, wie sich diese Ansätze auf Wien übertragen lassen – praxisnah, realistisch und inspirierend.
Was macht das Gettogymi so besonders?
Junge Menschen trainieren im Gettogymi Boxen, brasilianisches Jiu-Jitsu und Mixed Martial Arts – aber der Kampfsport ist nur der Einstieg und dient als Mittel, um Selbstregulation, Entscheidungsfähigkeit, Routinen, Kommunikationsskills zu lernen und praktische Lebenskompetenzen zu erarbeiten. Das erleichtert den Jugendlichen den Weg zu Bildung und Arbeit.
Die Coaches sind Kampfsportler*innen und ausgebildete Fachkräfte für Jugendgewaltprävention und erfahren in der Arbeit mit neurodiversen Jugendlichen. Sie trainieren gemeinsam mit den Jugendlichen auf Augenhöhe – und genau dieses Miteinander schafft echtes Vertrauen.
Eine seltene Gelegenheit, ein erfolgreiches europäisches Gewaltpräventionsmodell direkt von seiner Quelle kennenzulernen.
Die Referentin spricht Englisch: Wortmeldungen und Fragen können auch auf Deutsch gestellt werden, sie werden übersetzt.
Eine Kooperationsveranstaltung des Vereins Wiener Jugendzentren und dem WIENXTRA-Institut für Freizeitpädagogik (IFP).
Kosten
-
pro Teilnehmer*in
- gratis
Informationen zur Anmeldung
Eine Anmeldung ist erforderlich.
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Ort
WIENXTRA-Institut für Freizeitpädagogik: Seminarraum 3 Albertgasse 35/II (im Hof) 1080 Wien Das Angebot findet indoor statt.Beim Laden der Kartenanzeige werden Daten übermittelt.