
Beschreibung
Als wir dies schreiben (Mai 2026) ist noch offen, ob ein Social Media Verbot für junge Jugendliche als österreichischer Alleingang rasch kommt, oder als EU-weite Maßnahme erst etwas später. Sicher ist, dass wir uns mit einer Altersbegrenzung auseinandersetzen müssen.
Die ersten Ergebnisse aus Australien legen nahe: In der Alltagsrealität von jungen Menschen verändert sich wenig. Sie suchen nach Ausweichräumen, und ihr digitales Leben findet noch stärker als bislang im Verborgenen statt. Was bedeutet dieses Zukunftsszenario für die Praxis der offenen Kinder und Jugendarbeit? Wie verändern sich die sehr auf social media ausgerichteten Kommunikationsstrategien, wenn ein Teil der Zielgruppe nicht mehr dort sein sollte? Wie können wir weiterhin lebensweltorientiert arbeiten und als vertrauenswürdige Erwachsene für Jugendliche da sein – auch in digitalen Räumen?
Es diskutieren: Christina Pantucek-Eisenbacher (Leiterin des Referat Jugend, in der Abteilung MA 13, Bildung und Jugend), Daniela Kern-Stoiber (Geschäftsführerin bOJA - bundesweites Netzwerk offene Jugendarbeit), Merivan Kar (Pädagogische Bereichsleiterin Verein Wiener Jugendzentren), Andreas Neidl (Pädagogischer Leiter Verein Bahnfrei), Moderation: Anu Pöyskö (Leiterin WIENXTRA-Medienzentrum)
Referent*innen
Kosten
-
pro Teilnehmer*in
- gratis
Informationen zur Anmeldung
Eine Anmeldung ist erforderlich.
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Ort
WIENXTRA-Medienzentrum: Veranstaltungsraum Zieglergasse 49/II 1070 Wien Das Angebot findet indoor statt.Beim Laden der Kartenanzeige werden Daten übermittelt.