Filmvermittlung
Unsere Filmgespräche, Workshops und kreativen Aktionen geben die Möglichkeit, tiefer in die Welt des Films einzutauchen und laden zum Mitmachen ein.

Warum Filmvermittlung?
(Bewegt-)Bilder sind ein wesentlicher und prägender Teil unserer digitalisierten Welt. Kinder werden damit bereits meist schon im Kleinkindalter konfrontiert, haben früh Zugang zu Videos, Serien und Filmen auf Handys und Tablets. Schlecht oder Gut sei dahingestellt – Bewegtbilder sind Alltag. Die Frage ist, wie man dieser Tatsache begegnet.
Der Vermittlungsgedanke steckt im Cinemagic in jedem Detail: Jeder Film wird vorab gesichtet, diskutiert und eine Altersempfehlung festgelegt. Um die Kinder und Jugendlichen nicht zu überfordern und Erwachsenen Hilfestellung bei der Auswahl an Filmen zu geben.

Gemeinsam über Film sprechen
Da Bewegtbilder Kinder und Jugendliche als Fixpunkt begleiten, geht es darum, sie in der Fähigkeit, diese Bilder zu analysieren und zu interpretieren zu stärken.
Sich Zeit nehmen, genauer hinsehen, Fragen stellen, eine eigene Meinung entwickeln und diese mit anderen teilen. Das ist das Herzstück unserer Vermittlungsarbeit. Einen Film zu sehen, ist eine ganz persönliche Erfahrung. Deshalb gibt es in unseren Gesprächen kein Richtig und kein Falsch – Jede Meinung ist wertvoll. Das eigene Erlebte und die eigene Meinung vor anderen, oft auch fremden Kindern und Jugendlichen, mitzuteilen, erfordert Mut. Dafür anerkannt zu werden, stärkt die Selbstwirksamkeit.

Filme sehen, Filme verstehen
Kinder und Jugendliche nehmen Filme zunächst eher intuitiv und emotional wahr. Filme zu analysieren, ihre Gestaltung und die Zusammenhänge zu erkennen, gelingt erst mit der Zeit.
Das Cinemagic macht es sich zur Aufgabe, Kinder und Jugendliche zu stärken, diese Fähigkeiten dem jeweiligen Alter entsprechend zu entwickeln. Sie sollen gefordert, aber nicht überfordert werden. Was sie durch die Rezeption eines Films ganz individuell erfahren haben, wird zum Thema des Austausches, der von der filmvermittelnden Person angeleitet und strukturiert wird. Sich mit dem eigenen Filmerleben bewusst und vertieft auseinanderzusetzen, Filme „lesen zu lernen“, sie zu reflektieren und Anknüpfungspunkte zur eigenen Lebenswelt zu finden – dafür soll die Begeisterung geweckt werden. Ohne das Kino seiner Magie zu berauben wird durch die Sensibilisierung für Gestaltung und Wirkung von Filmen ein genussvolleres und kritischeres Verständnis möglich.

